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SUP-Board zum Abnehmen: Wie viele Kalorien verbrennt SUP?

похудение и сапбордSUP-Board und Abnehmen: Hilft SUP beim Gewichtsverlust?

Das Stand-Up-Paddling (SUP) mag von außen wie ein entspannter Spaziergang auf dem Wasser wirken. Man steht auf dem Board, paddelt langsam und genießt die Landschaft. Doch selbst bei niedriger Geschwindigkeit hält der Körper ständig das Gleichgewicht und die Muskeln von Armen, Rücken, Bauch und Beinen sind aktiv.

Ein SUP-Board kann tatsächlich beim Abnehmen eingesetzt werden. Es steigert den Energieverbrauch, fördert die Ausdauer und macht den Lebensstil insgesamt aktiver. Einmaliges Paddeln garantiert jedoch keinen Gewichtsverlust. Das Ergebnis hängt von der Regelmäßigkeit, der Trainingsdauer und dem Gesamtkaloriendefizit ab.

Wir klären, wie viele Kalorien beim SUP verbrannt werden, welche Muskeln beim Paddeln arbeiten und wie man ein Trainingsprogramm für die Gewichtsabnahme zusammenstellt.

Was ist ein SUP-Board?

Ein SUP-Board (Stand Up Paddleboarding) ist das Fortbewegen auf dem Wasser mit einem speziellen, breiten Board und einem Paddel. Meistens steht man auf dem Board, aber Anfänger können auch im Sitzen oder auf den Knien paddeln.

Im Gegensatz zu einem normalen Spaziergang muss man beim SUP gleichzeitig:

  • das Gleichgewicht halten;

  • das Board steuern;

  • mit dem Paddel arbeiten;

  • die Körperhaltung kontrollieren;

  • sich an Wellen und Wind anpassen.

Dadurch sorgt selbst eine ruhige Fahrt für Belastung vieler Muskelgruppen.

Kann man mit SUP-Board abnehmen?

Mit dem SUP-Board kann man abnehmen, sofern durch die Aktivität ein Kaloriendefizit geschaffen und aufrechterhalten wird.

Der Körper nimmt ab, wenn er über einen längeren Zeitraum weniger Energie aufnimmt, als er verbraucht. Körperliche Aktivität erhöht den Kalorienverbrauch, aber der wichtigste Teil des Erfolgs wird meist durch die Ernährung bestimmt.

Beispiel:

Angenommen, eine Person hält ihr Gewicht mit etwa 2200 kcal. Sie reduziert ihre Nahrungsaufnahme auf 1900 kcal und geht zweimal pro Woche SUP paddeln. Das moderate Defizit entsteht durch die Ernährung, während das Training den Energieverbrauch zusätzlich steigert.

Wenn man aber nach dem Paddeln regelmäßig eine große Pizza, Eis und ein süßes Getränk als "Belohnung für ein gutes Training" isst, werden die verbrannten Kalorien leicht kompensiert. SUP ersetzt also die Kontrolle über die Ernährung nicht, sondern ergänzt sie.

Wie viele Kalorien verbrennt SUP?

Der Kalorienverbrauch hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Körpergewicht;

  • Geschwindigkeit der Bewegung;

  • Frequenz der Paddelschläge;

  • Wind und Strömung;

  • Stabilität des Boards;

  • Dauer des Trainings;

  • Erfahrung der Person;

  • Anzahl der Pausen.

Laut aktuellem Leitfaden zur körperlichen Aktivität gibt es für SUP unterschiedliche Belastungsstufen. Bei einer Frequenz von 10-19 Paddelschlägen pro Minute beträgt die Intensität ca. 2,8 MET, bei 20-29 Schlägen ca. 3,8 MET und bei 30-39 Schlägen etwa 5 MET.

MET gibt an, wie viel höher der Energieverbrauch bei einer bestimmten Aktivität im Vergleich zum Ruheumsatz ist.

Ungefährer Kalorienverbrauch pro Stunde

Körpergewicht Ruhiges Tempo, 2,8 MET Moderates Tempo, 3,8 MET Aktives Tempo, 5 MET
60 kg 176 kcal 239 kcal 315 kcal
70 kg 206 kcal 279 kcal 368 kcal
80 kg 235 kcal 319 kcal 420 kcal
90 kg 265 kcal 359 kcal 472 kcal

Die Angaben sind ungefähre Richtwerte. Sie zeigen den Kalorienverbrauch, aber nicht die exakte Menge verbrannter Kalorien an.

Während derselben SUP-Tour variiert die Intensität ständig. Man paddelt aktiv, macht Pausen, fotografiert, dreht das Board oder lässt sich einfach treiben.

Daher sollten auch die Daten vom Fitnessarmband oder der Uhr nur als Schätzung betrachtet werden und nicht als Anlass dienen, automatisch alle angezeigten Kalorien zur Ernährung hinzuzufügen.

Was ist effektiver: ruhiges Paddeln oder schnelles Paddeln?

Beide Varianten sind für den Gewichtsverlust geeignet.

Ruhiges Paddeln erlaubt es, länger auf dem Wasser zu bleiben. Ein Anfänger kann 60–90 Minuten auf dem Board verbringen, ohne stark zu ermüden, und erreicht so ein gutes Aktivitätsniveau.

Bei höherem Tempo ist der Energieverbrauch pro Minute größer, aber diese Intensität lässt sich nur schwer länger durchhalten. Außerdem leidet bei Ermüdung die Technik: Man beugt sich zu weit nach vorne, belastet den Nacken und den unteren Rücken.

Die optimale Vorgehensweise für die meisten:

  1. Mit ruhigem Tempo beginnen.

  2. Stabile Standposition und Paddeltechnik erlernen.

  3. Die Dauer allmählich steigern.

  4. Dann kurze, schnelle Intervalle einbauen.

Welche Muskeln arbeiten beim SUP?

Stand Up Paddling beansprucht fast den gesamten Körper, auch wenn die Belastung unterschiedlich verteilt ist.

Bauch- und Rumpfmuskulatur

Die Rumpfmuskulatur hilft, das Gleichgewicht zu halten und die Kraft von den Beinen zum Paddel zu übertragen. Besonders die schrägen Bauchmuskeln arbeiten aktiv, wenn man beim Paddeln leicht den Oberkörper dreht.

Bei korrekter Technik wird die Bewegung nicht nur mit den Armen ausgeführt. Auch Rumpf, Schultergürtel und Beine arbeiten mit.

Rückenmuskulatur

Die breiten Rückenmuskeln sind an der Rückwärtsbewegung des Paddels beteiligt. Die Rückenstrecker helfen, die Stabilität des Oberkörpers zu erhalten.

Wer nur mit den Armen paddelt, ermüdet Schultern und Unterarme schnell. Eine effizientere Technik integriert mehr Rückenmuskulatur und sanfte Drehbewegungen.

Schultern und Arme

Beim Paddeln arbeiten Schultern, Trizeps, Bizeps und Unterarme. Die obere Hand steuert den Griff, die untere führt das Blatt durch das Wasser.

Beine und Gesäß

Obwohl die Beine wenig sichtbar bewegen, korrigieren sie ständig die Körperposition. Es arbeiten Füße, Waden, Vorder- und Rückseite der Oberschenkel sowie die Gesäßmuskeln.

Auf kleinen Wellen oder weniger stabilen Boards werden die Beine stärker gefordert.

Hilft SUP, den Bauch zu reduzieren?

SUP stärkt die Rumpfmuskulatur, kann aber nicht gezielt Fett am Bauch verbrennen lassen.

Von wo der Körper Fett abbaut, hängt stark von individuellen Faktoren, Geschlecht, Alter und der Verteilung des Fettgewebes ab. Übungen für die Bauchmuskeln oder Gleichgewichtstraining führen nicht zu lokalisiertem Fettabbau.

Wenn der Körperfettanteil insgesamt sinkt, wird die Taille nach und nach schmaler. SUP-Board hilft, den Kalorienverbrauch zu steigern und die Rumpfmuskeln zu kräftigen, sodass der Bauch straffer wirken kann. Aber der Kaloriendefizit bleibt ausschlaggebend.

Wie hilft SUP beim Abnehmen?

Steigert das Gesamtniveau der Aktivität

Im Sommer fällt es oft schwer, sich zum Training in Innenräumen zu motivieren. Eine Wasser-Tour fühlt sich wie Erholung an, daher hält man auf dem SUP-Board oft leichter eine Stunde durch als beim Fitnesstraining.

Ermöglicht individuelle Dosierung der Belastung

Man kann langsam am Ufer entlang paddeln, in moderatem Tempo paddeln oder ein Intervalltraining machen. So lässt sich das Training an die eigene Fitness anpassen.

Verbessert Koordination

Auf dem Wasser reagiert man ständig auf die Bewegung des Boards. Das verbessert die Körperkontrolle und das Gleichgewichtsempfinden.

Aktiviert verschiedene Muskelgruppen

Bei einem Training werden Arme, Rücken, Bauchmuskulatur, Gesäß und Beine beansprucht. Doch sollte SUP-Boarding Krafttraining nicht vollständig ersetzen.

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen, pro Woche 150-300 Minuten moderates aerobes Training zu absolvieren und zusätzlich an mindestens zwei Tagen pro Woche Übungen für die wichtigsten Muskelgruppen.

Ermöglicht längeres Training

Bei angenehmem Wetter und ruhigem Wasser können Anfänger länger trainieren, ohne das Gefühl von Schwerstarbeit. Beim Kalorienverbrauch ist die Gesamtdauer manchmal wichtiger als die maximale Intensität.

Wie viel muss man SUP paddeln, um abzunehmen?

Es gibt keine Mindestminutenanzahl, ab der das Abnehmen automatisch beginnt. Entscheidend sind der Gesamtenergieverbrauch pro Woche und die Ernährung.

Eine praktische Empfehlung für Anfänger:

  • 2-3 Trainingseinheiten pro Woche;

  • eine Dauer von 30 bis 60 Minuten;

  • ruhiges oder moderates Tempo;

  • allmähliche Steigerung der Belastung.

Wenn SUP die einzige sportliche Aktivität ist, reichen zwei kurze Fahrten pro Monat nicht aus, um das Gewicht spürbar zu beeinflussen. Besser ist die Kombination mit Spaziergängen, Heimtrainings oder Kraftübungen.

Beispiel für einen Wochenplan:

  • Montag: zügiges Gehen 40 Minuten;

  • Mittwoch: SUP-Board 45–60 Minuten;

  • Freitag: Krafttraining 20–30 Minuten;

  • Samstag oder Sonntag: SUP-Board 60 Minuten;

  • an den übrigen Tagen: Alltagsaktivität und Spaziergänge.

Dieser Rhythmus ist leichter beizubehalten als tägliche, anstrengende Workouts.

Trainingsplan auf dem SUP-Board zum Abnehmen in 4 Wochen

Das Programm ist für Anfänger gedacht, die schwimmen können und auf ruhigem Wasser in Ufernähe trainieren.

Woche 1: Eingewöhnung an das Board

Mache 2 Trainingseinheiten à 25–35 Minuten.

Aufbau der Einheit:

  1. 5 Minuten Paddeln im Sitzen oder auf den Knien.

  2. Aufstehen in stabilem Stand.

  3. 15–20 Minuten ruhiges Paddeln.

  4. Üben von Wendungen und Stopps.

  5. 5 Minuten leichtes Paddeln zurück zum Ufer.

In der ersten Woche ist es wichtiger, ein sicheres Stehen und Steuern des Boards zu lernen als möglichst viele Kalorien zu verbrennen.

Woche 2: Verlängerung der Trainingsdauer

Mache 2 Einheiten à 40–50 Minuten.

Nach dem Aufwärmen abwechselnd:

  • 3 Minuten ruhiges Paddeln;

  • 1 Minute etwas zügigeres Tempo.

Diesen Zyklus 5–7 Mal wiederholen. Die Beschleunigung sollte die Atmung merklich steigern, darf aber nicht die Technik zerstören.

Woche 3: Trainingsumfang

Mache 3 Einheiten à 45–60 Minuten.

Eine Einheit davon komplett ruhig. In den beiden anderen jeweils 5–6 Intervalle mit 2 Minuten aktives Paddeln und je 3 Minuten Erholung.

Woche 4: Festigung

Mache 3 Trainingseinheiten:

  1. Ruhige Fahrt 60 Minuten.

  2. Intervalltraining 45–50 Minuten.

  3. Moderates, durchgehendes Paddeln 50–60 Minuten.

Nach der vierten Woche kann man nicht alles gleichzeitig steigern, sondern jeweils einen Parameter:

  • Dauer;

  • Tempo;

  • Anzahl der Intervalle;

  • Trainingshäufigkeit.

Welches Tempo ist richtig?

Der Atem kann zur Orientierung dienen.

Leichtes Tempo

Sie können problemlos Sätze sprechen. Dieses Tempo eignet sich fürs Aufwärmen, für Erholung oder längere Fahrten.

Moderates Tempo

Die Atmung wird tiefer, aber Sie können noch mehrere Sätze hintereinander sprechen. Dies ist das Standardtempo für längere Trainings.

Hohes Tempo

Nur noch kurze Sätze gelingen. Dieses Niveau eignet sich besser für Intervalle, vor allem, wenn Sie gerade erst anfangen.

Den Puls ständig zu kontrollieren ist nicht nötig. Spritzwasser und Handbewegungen können die Genauigkeit des optischen Sensors der Uhr beeinträchtigen.

Wie steht man richtig auf dem SUP-Board?

Die Körperhaltung beeinflusst nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch, wie schnell Rücken und Arme ermüden.

Die wichtigsten Regeln:

  • Die Füße etwa schulterbreit auseinander stellen;

  • Knie leicht gebeugt;

  • Rücken in natürlicher Haltung;

  • Blick nach vorne, nicht ständig nach unten;

  • Gewicht gleichmäßig auf beide Beine verteilt;

  • Schultern nicht zu den Ohren ziehen;

  • Paddel wird nahe der Boardspitze ins Wasser gesetzt;

  • Der Zug endet etwa auf Fußhöhe.

Man sollte den Oberkörper nicht zu stark schwingen und nicht versuchen, das Paddel so weit wie möglich nach hinten zu führen. Das erhöht nicht immer die Geschwindigkeit, kann aber Schulter und unteren Rücken überlasten.

Wie sollte man vor dem Training essen?

Vor einer ruhigen SUP-Fahrt von bis zu 40–50 Minuten ist nicht immer eine extra Mahlzeit nötig. Es reicht, auf das Hungergefühl und den Zeitpunkt der letzten Mahlzeit zu achten.

Vor einer längeren oder intensiven Einheit eignet sich 60–120 Minuten vorher eine leichte Mahlzeit mit Kohlenhydraten und Eiweiß:

  • Banane und Naturjoghurt;

  • Haferflocken mit Beeren;

  • Vollkorntoast mit Quark;

  • Brot mit Ei;

  • Joghurt mit Obst;

  • kleine Portion Getreidebrei mit Huhn oder Fisch.

Vor dem Gang aufs Wasser sollte man keine sehr fettige, scharfe oder ungewohnte Nahrung essen – das kann zu Völlegefühl und Unwohlsein führen.

Was sollte man nach dem SUP-Training essen?

Nach dem Training muss man nicht sofort ein spezielles Proteinprodukt suchen. Es genügt eine gewöhnliche Mahlzeit mit Eiweiß, Gemüse und einer Kohlenhydratquelle.

Beispiele:

  • Fisch, Reis und Gemüse;

  • Hähnchen mit Buchweizen und Salat;

  • Omelett mit Brot und Gemüse;

  • Quark mit Obst;

  • Fleisch mit Kartoffeln und Salat;

  • Joghurt, Beeren und Haferflocken.

Die Ernährung vor und nach dem Training beeinflusst das Wohlbefinden und die Regeneration, aber für den Gewichtsverlust ist die gesamte Tages- und Wochenbilanz entscheidend.

Sollte man die verbrannten Kalorien bei der Ernährung berücksichtigen?

Es ist normalerweise nicht nötig, alle Kalorien, die vom Fitnessarmband angezeigt werden, über das Essen vollständig „zurückzuholen“.

Erstens überschätzen Uhren oft den Verbrauch. Zweitens hätte der Körper einen Teil der Energie ohnehin im Ruhezustand verbraucht. Drittens bewegen sich manche nach ungewohnten Aktivitäten im Rest des Tages weniger.

Wenn nach dem Training starker Hunger auftritt, kann man vorab im Tagesplan Platz für eine normale Mahlzeit oder eiweißreichen Snack lassen.

Bei längerer Fahrt von mehr als 90 Minuten sollte man die Ernährung tatsächlich anpassen, besonders bei mehreren Workouts pro Woche.

Die häufigsten Fehler beim Abnehmen mit SUP

Fehler 1: Jede Tour als intensives Training sehen

Wer die Hälfte der Zeit sitzt oder sich treiben lässt, verbraucht weniger Energie als bei durchgehend aktivem Paddeln.

Fehler 2: Nach dem Training zu viel essen

Das Essen nach dem Sport schmeckt oft besonders gut. Ein großer Burger, Pommes, Soße und ein süßes Getränk liefern mehr Energie, als beim Training verbraucht wurde.

Fehler 3: Zu lange Strecken am Anfang

Nach der ersten erfolgreichen Tour will man gleich stundenlang unterwegs sein. Doch Rumpf, Schultern und Rücken sind oft nicht für so hohe Belastungen bereit.

Fehler 4: Nur mit den Armen paddeln

Die Arme ermüden schnell, die Technik leidet und die Fahrt ist weniger komfortabel. Der Rumpf und Rücken sollten mitarbeiten.

Fehler 5: Mit schnellen Veränderungen des Gewichts rechnen

Nach neuer Belastung speichern die Muskeln oft mehr Wasser. Zusätzlich schwankt das Gewicht wegen Salz, Nahrungsmenge, Verdauung und anderen Faktoren.

Ergebnisse bewertet man besser anhand des Wochenmittelwerts des Körpergewichts und Veränderungen am Taillenumfang, nicht nach einer einzelnen Messung.

Fehler 6: Krafttraining komplett durch SUP ersetzen

SUP-Board trainiert gut Gleichgewicht und Muskelausdauer, erzeugt aber nicht immer genug Belastung, um Muskelmasse zu erhalten und aufzubauen. Mindestens zwei kurze Krafteinheiten pro Woche sind sinnvoll.

Wie kann man den Kalorienverbrauch steigern?

Die Belastung sollte schrittweise erhöht werden.

Folgende Methoden sind geeignet:

  1. Dauer um 5–10 Minuten verlängern.

  2. Ohne lange Pausen paddeln.

  3. Kurze Beschleunigungen einbauen.

  4. Häufig die Paddelseite wechseln.

  5. Das Fahrtentempo konstant halten.

  6. Längere Touren auf ruhigem Wasser wählen.

  7. SUP mit Gehen und Krafttraining kombinieren.

Bewusst bei starkem Wind oder hohen Wellen zu fahren, ist nicht ratsam, nur um die Belastung zu erhöhen. Schwierige Bedingungen erhöhen auch das Risiko, die Kontrolle über das Board zu verlieren.

Sicherheit beim SUP-Paddeln

Auch wenn Sie in Ufernähe bleiben, sollten Sie immer eine geeignete Sicherungsleine (Leash) und eine Schwimmhilfe verwenden.

Vor dem Start unbedingt überprüfen:

  • Windrichtung und -stärke;

  • Wettervorhersage;

  • Strömung;

  • Wassertemperatur;

  • Board und Ventil auf Funktion prüfen;

  • Handyakku;

  • Schwimmweste oder Schwimmhilfe dabei;

  • passende Art der Leash.

Das Handy ist besser wasserdicht am Körper zu tragen als in einer Tasche am Board.

Rettungsorganisationen empfehlen ebenfalls immer eine Schwimmhilfe zu benutzen, die richtige Leash je nach Bedingungen zu wählen und Wind zu meiden, der vom Ufer aufs offene Wasser weht.

Anfänger sollten lieber trainieren:

  • auf einem ruhigen Gewässer;

  • bei leichtem Wind;

  • nahe am Ufer;

  • in Gesellschaft;

  • nach einer Einweisung durch einen Trainer.

Wer sollte besonders vorsichtig sein?

Vor Beginn empfiehlt sich Rücksprache mit dem Arzt, wenn Sie folgendes haben:

  • Herzerkrankungen;

  • unkontrollierten Bluthochdruck;

  • häufige Schwindel- oder Ohnmachtsanfälle;

  • starke Gleichgewichtsstörungen;

  • frische Wirbelsäulenverletzungen;

  • deutliche Schmerzen in Schultern, Knien oder unterem Rücken;

  • Bewegungseinschränkungen während der Schwangerschaft.

Bei Brustschmerzen, plötzlicher Schwäche, schwerer Atemnot, Koordinationsstörungen oder Schwindel das Training sofort abbrechen.

Ist SUP für Menschen mit Übergewicht geeignet?

Ja, wenn das Board richtig gewählt wird.

Orientieren Sie sich nicht nur an der maximalen Tragkraft, sondern auch an einer ausreichenden Sicherheitsreserve. Je näher das eigene Gewicht an die Belastungsgrenze des Boards kommt, desto tiefer taucht es ein und desto schwieriger ist die Stabilität zu halten.

Für den Anfang empfiehlt sich:

  • ein breites Board;

  • eine tragfähige Variante;

  • ruhiges Wasser;

  • stabile Position auf den Knien;

  • kurze Einheiten;

  • Unterstützung eines Trainers.

Am besten steht man aus der knienden Position auf, wenn das Gewicht näher an der Boardmitte liegt.

SUP oder Gehen: Was ist besser zum Abnehmen?

Beide Aktivitäten können beim Abnehmen helfen.

Gehen ist universeller, unabhängig von Gewässern und Wetter und daher leichter regelmäßig durchzuführen. SUP ist für viele interessanter, beansprucht den Oberkörper und trainiert das Gleichgewicht.

Die beste Wahl ist nicht unbedingt jene mit dem höchsten Kalorienverbrauch pro Stunde, sondern die, die Sie Woche für Woche durchhalten.

Eine praktische Kombination:

  • Gehen an den Alltagstagen;

  • im Sommer 1–3 Mal pro Woche SUP;

  • 2 Krafttrainings pro Woche;

  • Kontrolle der Kalorienaufnahme.

Fazit: Hilft SUP beim Abnehmen?

SUP kann ein effektiver Teil des Programms zur Gewichtsreduzierung sein. Bei einer Stunde Training kann eine Person mit 70–80 kg zwischen 200 und 420 kcal verbrennen – je nach Tempo und Pausenanzahl.

Die Hauptfaktoren für Erfolg:

  • moderates Kaloriendefizit;

  • regelmäßiges Training;

  • allmähliche Steigerung der Belastung;

  • ausreichend Eiweißaufnahme;

  • Gehen oder andere Aktivitäten an normalen Tagen;

  • Krafttraining;

  • Beachtung von Sicherheitsregeln auf dem Wasser.

Sie müssen nicht jede Tour zum Wettkampf machen. Ruhiges, dafür aber regelmäßiges Paddeln bringt mehr Nutzen als ein einziger anstrengender Ausflug, nach dem das Board den Rest des Sommers im Keller bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Kann man mit SUP abnehmen?

Ja. SUP erhöht den Energieverbrauch und unterstützt ein Kaloriendefizit. Für nachhaltigen Gewichtsverlust ist jedoch auch die Kontrolle der Ernährung unerlässlich.

Wie viele Kalorien verbrennt man pro Stunde beim SUP?

Je nach Körpergewicht und Tempo werden etwa 175–470 kcal pro Stunde verbraucht. Bei höherem Gewicht und intensiverem Training ist der Verbrauch entsprechend höher.

Welche Muskeln werden beim SUP beansprucht?

Aktiv sind Bauchmuskeln, Rücken, Schultern, Arme, Gesäß, Oberschenkel, Waden und Füße. Rumpf- und Beinmuskeln helfen ständig beim Stabilisieren.

Wie oft pro Woche sollte man paddeln, um abzunehmen?

Für den Einstieg reichen 2 Einheiten à 30–60 Minuten. Später sind 2–3 Einheiten pro Woche möglich, kombiniert mit Gehen und Krafttraining.

SUP oder Laufen – was ist besser zur Gewichtsabnahme?

Laufen verbrennt meist mehr Kalorien pro Minute, aber SUP kann angenehmer und spannender sein. Die beste Aktivität ist die, die Sie regelmäßig und schmerzfrei durchführen können.

Kann man SUP fahren, ohne schwimmen zu können?

Ohne Schwimmkenntnisse aufs Wasser zu gehen, ist riskant. Auch mit Schwimmweste sollte man schwimmen und sich nach einem Sturz im Wasser ruhig verhalten können.

Kann man SUP-Boarding jeden Tag machen?

Ja, sofern Sie im leichten oder moderaten Tempo trainieren und ausreichend Erholung zwischen den Einheiten haben. Bei Schmerzen in Schultern, Rücken oder Knien Belastung reduzieren und eine Pause einlegen.

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