20-minütiges Heimtraining für Anfänger: ohne Sprünge und kompliziertes Equipment
Für wen ist dieses Training geeignet
Dieser Trainingskomplex eignet sich, wenn Sie:
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längere Zeit nicht trainiert haben und sanft beginnen möchten
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Sprünge nicht mögen und Ihre Knie sowie Ihren Rücken schonen wollen
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den Körper zu Hause kräftigen und die Figur straffen möchten
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so wenig Zeit wie möglich aufwenden, aber echte Ergebnisse sehen wollen
Ziel des Trainings: Den ganzen Körper beanspruchen, den Tonus und die Ausdauer verbessern, ohne die Gelenke zu belasten.
Was Sie an Equipment brauchen
Nichts ist zwingend erforderlich.
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Matte oder Handtuch
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Stuhl oder Sofa (Unterstützung für Kniebeugen und Liegestütze)
Optional: Widerstandsband, ein Paar Kurzhanteln oder Wasserflaschen, aber das ist nicht erforderlich.
Wie Sie sicher trainieren
Regeln für Anfänger:
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Trainieren Sie mit Reserve: Lassen Sie 2–3 Wiederholungen im Tank, nicht bis zum Muskelversagen
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Technik ist wichtiger als Geschwindigkeit
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Leichtes Kurzatmigkeit ist normal, Gelenkschmerzen sind es nicht
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Pausieren Sie zwischen den Sätzen 30–60 Sekunden, wenn nötig
Orientieren Sie sich am Gefühl: Das Training sollte sich „angenehm anstrengend“ anfühlen, aber machbar sein.
Aufwärmen 3 Minuten
Das Aufwärmen ist kurz, aber obligatorisch.
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Gehen auf der Stelle 60 Sekunden
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Kreise mit Schultern und Armen 30 Sekunden
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Kreise mit dem Becken 30 Sekunden
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Vorbeugen des Oberkörpers bei geradem Rücken 30 Sekunden
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10 langsame Kniebeugen bis zum Stuhl
20 Minuten Heimtraining ohne Sprünge
Format: 2 Runden à 7 Übungen.
Zeit: 40 Sekunden Arbeit, 20 Sekunden Pause.
Pause zwischen den Runden: 60 Sekunden.
Falls es Ihnen schwerfällt, machen Sie 30 Sekunden Arbeit und 30 Sekunden Pause.
Übung 1. Kniebeuge bis zum Stuhl
So wird es gemacht:
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Füße schulterbreit auseinander
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Becken nach hinten, als würden Sie sich hinsetzen
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Knie zeigen in Richtung der Zehen
Vereinfachung: Hinsetzen und aufstehen.
Erschwerung: Langsames Tempo, 3 Sekunden abwärts.
Übung 2. Glute Bridge
So wird es gemacht:
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In Rückenlage, Füße nah am Becken
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Heben Sie das Becken an, Po anspannen
Vereinfachung: Kürzere Bewegungsamplitude.
Erschwerung: Pause von 2 Sekunden oben.
Übung 3. Liegestütze an einer Erhöhung
Erhöhung: Tisch, Sofa, Fensterbrett.
So wird es gemacht:
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Körper gerade, Bauch angespannt
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Ellenbogen in einem Winkel, nicht „zur Seite“
Vereinfachung: Höhere Erhöhung.
Erschwerung: Niedrigere Erhöhung.
Übung 4. Rudern zum Bauch mit Handtuch oder Band
Variante ohne Band:
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Nehmen Sie ein Handtuch, stützen Sie die Füße ab, ziehen Sie zu sich, Schulterblätter zusammenführen
Variante mit Band:
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Rudern des Bands zum Bauch im Vorbeugen
Vereinfachung: Kleinere Bewegungsamplitude.
Erschwerung: Pause von 1–2 Sekunden am Ende der Bewegung.
Übung 5. Rückwärts-Ausfallschritte mit Unterstützung
So wird es gemacht:
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Schritt nach hinten, Oberkörper gerade
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Halten Sie sich an der Stuhllehne fest
Vereinfachung: Kleiner Schritt, geringere Tiefe.
Erschwerung: Ohne Unterstützung oder langsamer.
Übung 6. Dead Bug für die Bauchmuskulatur
So wird es gemacht:
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Lendenwirbelsäule fest auf den Boden drücken
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Langsam den gegenüberliegenden Arm und das Bein ausstrecken
Vereinfachung: Nur mit den Beinen bewegen.
Erschwerung: Langsamer, mehr Kontrolle.
Übung 7. Plank auf den Knien oder an der Wand
So wird es gemacht:
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Körper gerade
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Kein Durchhängen im unteren Rücken
Vereinfachung: Plank an der Wand 30–40 Sekunden.
Erschwerung: Klassischer Unterarm-Plank.
Cooldown 2 Minuten
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Ruhiges Gehen auf der Stelle 60 Sekunden
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Dehnung von Gesäß und Oberschenkel 60 Sekunden
Wie oft sollte man dieses Training pro Woche machen
Optimal für Einsteiger:
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3 Mal pro Woche im Wechsel
Wenn es sehr schwer fällt: 2 Mal pro Woche, aber regelmäßig.
Um schneller abzunehmen, fügen Sie fast jeden Tag Gehen als Basis hinzu.
Fortschrittsplan für 2 Wochen
Woche 1
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2 Runden, 40/20 oder 30/30
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Ziel: Technik und Regelmäßigkeit
Woche 2
Wählen Sie eine der Fortschrittsvarianten:
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5 Sekunden Arbeitszeit pro Übung hinzufügen
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Pausen um 5 Sekunden verkürzen
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eine dritte Runde machen (wenn das Wohlbefinden gut ist)
Machen Sie nicht alles auf einmal. Der Fortschritt sollte sanft sein.
Häufige Fehler von Anfängern
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Zu schnelles Tempo und „zerhackte“ Technik
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Jeden Tag trainieren ohne Erholung
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Keine Belastung für den Rücken (Rudern ist für die Haltung unerlässlich)
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Bewertung des Ergebnisses anhand des Gewichts am nächsten Tag
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Ignorieren von Gehen und Schlafrhythmus
Häufige Fragen
Ist dieses Training zum Abnehmen geeignet?
Ja, als Teil eines Systems. Abnehmen hängt vom Kaloriendefizit ab, und das Training hilft beim Energieverbrauch sowie beim Erhalt der Muskulatur.
Kann ich das Training jeden Tag machen?
Für Einsteiger ist es besser, 2–3 Mal pro Woche zu trainieren, damit sich der Körper erholen kann. An den anderen Tagen gehen Sie spazieren.
Was tun, wenn die Knie schmerzen?
Lassen Sie Ausfallschritte weg, machen Sie Kniebeugen bis zum Stuhl und Glute Bridge. Achten Sie auf die Technik, vermeiden Sie tiefe Winkel. Bei anhaltenden Schmerzen sprechen Sie besser mit einem Arzt oder Spezialisten.
Braucht man Kurzhanteln?
Nein. Für den Anfang reicht das eigene Körpergewicht und die Kontrolle des Tempos. Später können Sie für Fortschritt ein Band oder Kurzhanteln hinzufügen.
Wann sieht man Ergebnisse?
Das Training fühlt sich in 1–2 Wochen regelmäßiger Durchführung leichter an. Visuelle Veränderungen sollten Sie mit Fotos und Maßen alle 2–4 Wochen kontrollieren.