Wie man Kalorien richtig zählt: Waagen, Portionen, Öl und Getränke
Kalorienzählen funktioniert nur unter einer Bedingung: wenn man sie wirklich richtig zählt. In der Praxis befinden sich die meisten Menschen „im Defizit“, aber das Gewicht geht gerade wegen Fehlern in der Erfassung nicht zurück. Öl, Getränke, Snacks und ungenaue Portionen heben das Defizit leicht auf null auf.
In diesem Artikel erklären wir, wie man Kalorien richtig zählt, worauf man unbedingt achten sollte und wie man den Prozess vereinfacht, damit er nicht zum ständigen Stress wird.
Warum Kalorien oft falsch gezählt werden
Die Hauptgründe sind immer dieselben:
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Abwiegen „nach Augenmaß“
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Missachtung von Öl und Soßen
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Getränke werden nicht berücksichtigt
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Verwechslung zwischen rohem und gegartem Produkt
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Seltene oder unvollständige Erfassung
Kalorienzählen bedeutet nicht, absolute Grammegenauigkeit anzustreben, sondern systematisch zu sein. Ein Fehler von 20–30 kcal ist nicht kritisch. Ein Fehler von 300–500 kcal täglich zerstört das Ergebnis komplett.
Küchenwaage ist die Grundlage
Wenn Sie keine Küchenwaage benutzen, raten Sie Kalorien nur, anstatt sie zu zählen.
Worauf es ankommt:
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Produkte möglichst vor der Zubereitung abwiegen.
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Gramm verwenden, nicht Löffel, Tassen oder „Stücke“.
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Jede Zutat wiegen, nicht nur das Hauptprodukt.
Beispiel:
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„Hähnchenbrust 150 g“ wird ohne Waage schnell zu 220 g.
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Der Unterschied sind etwa 120 kcal, die normalerweise niemand berücksichtigt.
Kalorienzähler SYPB 30 vereinfacht den Prozess: Sie geben das Gewicht des Produkts ein und die App berechnet automatisch Kalorien und BJU.
Rohes oder gegartes Produkt: einen Ansatz wählen
Einer der häufigsten Fehler.
Wichtig:
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Rohes und gegartes Produkt haben aufgrund des Wasserverlustes einen unterschiedlichen Kaloriengehalt pro 100 g.
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Nach Kochen, Braten oder Backen ändert sich das Gewicht, aber nicht die Kalorienmenge.
Regeln:
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Wenn Sie roh wiegen, wählen Sie in der Datenbank immer das rohe Produkt.
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Wenn Sie gegart wiegen, wählen Sie genau die gegarte Variante aus der Datenbank.
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Mischen Sie diese Ansätze nicht in einer Mahlzeit.
Am einfachsten ist es, eine der Varianten zu wählen und konsequent dabei zu bleiben. In SYPB 30 gibt es sowohl für rohe als auch für gegarte Produkte Optionen, was das Fehlerrisiko verringert.
Portionen „nach Augenmaß“ funktionieren nicht
Sogar erfahrene Menschen machen systematisch Fehler.
Typische Beispiele:
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„Ein paar Nüsse“ sind 40–60 g statt der erwarteten 20 g.
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„Ein Löffel Brei“ wird schnell zu zwei.
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„Ein Stück Käse“ wiegt oft 35–40 g statt 20 g.
In den ersten 2–3 Wochen ist es besser, alles zu wiegen. Mit der Zeit wird das Augenmaß etwas genauer, aber Kontrolle braucht man trotzdem, besonders bei kalorienreichen Produkten.
Öl, Soßen und Dressings
Sie sind der Hauptfeind des Kaloriendefizits.
Fakten:
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1 Esslöffel Öl hat ungefähr 90–120 kcal.
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Öl wird oft gar nicht oder als „nur ein wenig“ gezählt.
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Soßen und Dressings können unbemerkt 200–300 kcal zu einem Gericht hinzufügen.
Wie man richtig zählt:
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Öl vor dem Hinzufügen abwiegen.
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Oder die Flasche vor und nach dem Kochen wiegen.
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Mayonnaise, Ketchup, Sojasoße, Sahne, Salatsoßen berücksichtigen.
Selbst bei einer perfekten Ernährung kann das Abnehmen ohne Berücksichtigung von Öl völlig zum Stillstand kommen.
Auch Getränke werden gezählt
Sehr häufiger Fehler: „Ich habe ja nichts gegessen“.
In Wirklichkeit:
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Kaffee mit Milch und Zucker
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Tee mit Honig
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Säfte
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Smoothies
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Alkohol
All das sind Kalorien.
Beispiel:
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Latte mit Sirup liefert leicht 200–250 kcal.
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Ein Glas Saft sind 100–120 kcal.
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Ein Glas Wein etwa 120–150 kcal.
Wenn Getränke nicht berücksichtigt werden, wird das Defizit fast immer zur Illusion. In SYPB 30 werden Getränke genauso wie Essen berücksichtigt, was hilft, den echten Tagesüberblick zu bekommen.
Snacks und „Stückchen essen“
Noch ein verstecktes Problem.
Was meist vergessen wird:
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Ein Stück Käse
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Eine Süßigkeit „automatisch“
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Keks zum Tee
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Rest vom Kind aufessen
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Beim Kochen das Gericht probieren
Jede dieser Episoden kann 30–100 kcal betragen. Am Tag summieren sich schnell 300+ kcal, die nirgendwo notiert wurden.
Die Regel ist einfach: Wenn etwas in den Mund gekommen ist, wird es gezählt.
Wie genau muss die Zählung sein?
Ideale Genauigkeit existiert nicht und ist auch nicht nötig.
Richtwerte:
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Ein Fehler bis 5–10 % ist zulässig.
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Systematische Fehler sind nicht zulässig.
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Wichtiger ist der durchschnittliche Kalorienwert pro Woche, nicht pro Tag.
Es ist besser, konstant und etwas ungenau zu zählen, als zwei Tage lang perfekt und dann aufzugeben.
Wie man das Kalorienzählen vereinfacht
Damit das Zählen nicht langweilig wird:
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Nutzen Sie immer dieselben Frühstücke und Mittagessen.
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Erstellen Sie Ihre eigenen Gerichte in der App.
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Speichern Sie Lieblingsprodukte.
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Zählen Sie das Gleiche nicht jeden Tag neu.
Kalorienzähler SYPB 30 löst genau diese Aufgabe: Produkte, Gerichte und Mahlzeiten werden gespeichert und die Kaloriennorm wird automatisch berechnet.
Häufige Fehler beim Kalorienzählen
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Öl wird nicht abgewogen.
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Getränke werden nicht berücksichtigt.
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Zählen „nach Augenmaß“.
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Verwechslung von rohem und gegartem Produkt.
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Nicht alle Snacks werden erfasst.
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Nur auf die Kalorien eines Tages achten, nicht der Woche.
Kurzfazit
Richtiges Kalorienzählen bedeutet:
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Küchenwaage
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Berücksichtigung von Öl und Soßen
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Berücksichtigung von Getränken
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Ehrliche Erfassung von Snacks
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Systematik
Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, wirkt das Kaloriendefizit fast immer.
Wie man seinen eigenen Kalorienbedarf und das Kaloriendefizit richtig berechnet, lesen Sie in dem Artikel: "Kalorienbedarf zum Abnehmen: wie berechnen (Formel, Beispiel, häufige Fehler)"
