Badesalz zum Abnehmen: Mythos oder Realität?
Salzbäder werden seit langem in der häuslichen Körperpflege verwendet. Aber helfen sie wirklich beim Abnehmen? Wir klären, wie Salz im Wasser wirkt, welche Arten es gibt, wie man Salzbäder richtig nimmt und was die Wissenschaft dazu sagt.
Was ist ein Salzbad?
Ein Salzbad ist ein Bad, dem Meersalz, Bittersalz (Epsom-Salz), rosafarbenes Himalayasalz oder ein anderes natürliches Salz zugesetzt wird. Das Wasser wird mit Mineralien angereichert, die beim Kontakt mit Haut und Körper verschiedene Effekte haben können – von Entspannung bis zur Verbesserung der Mikrozirkulation.
Welche Salze gibt es für Bäder?
| Salzart | Besonderheiten | Vorteile beim Abnehmen |
|---|---|---|
| Meersalz | Enthält Magnesium, Kalzium, Kalium | Verbessert die Durchblutung, entfernt überschüssige Flüssigkeit |
| Englisches Salz (Epsom-Salz) | Magnesiumsulfat | Reduziert Schwellungen, entspannt die Muskeln, verbessert den Lymphfluss |
| Himalayasalz | Reich an Spurenelementen, hat einen rosafarbenen Farbton | Tonisiert die Haut, fördert die Entgiftung |
| Totes Meer Salz | Hoher Mineraliengehalt | Erhöht die Hautelastizität, kann das Erscheinungsbild von Cellulite vermindern |
Wie wirken Salzbäder auf den Körper?
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Beschleunigung von Blutfluss und Lymphdrainage
Warmes Wasser erweitert die Blutgefäße, und das Salz hilft, überschüssige Flüssigkeit aus dem Gewebe „herauszuziehen“. Das trägt zur Verringerung von Schwellungen und einer optischen Volumenreduzierung bei. -
Detox-Effekt
Einige Salze (besonders magnesiumhaltige) helfen dem Körper, über die Haut Toxine auszuscheiden, wobei wissenschaftliche Belege hierzu begrenzt sind. -
Verbesserung des Hautbildes
Salzbäder machen die Haut glatter, hydratisierter und elastischer. Das ist beim Abnehmen wichtig, um Hauterschlaffung vorzubeugen. -
Entspannung und Stressabbau
Das im Salz enthaltene Magnesium dringt durch die Haut und kann den Cortisolspiegel – das Stresshormon, das die Fettverbrennung verlangsamt – senken.
Hilft Badesalz beim Abnehmen?
Wichtig zu verstehen: Salzbäder allein verbrennen kein Fett. Aber sie:
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verringern Schwellungen;
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helfen, den Hauttonus zu verbessern;
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schaffen einen Motivationseffekt (vor allem in Kombination mit Diät und Sport);
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fördern Entspannung und besseren Schlaf, was sich indirekt auf den Hormonhaushalt auswirkt.
💡 Sie können durch ein Bad 300–800 g Gewicht verlieren, aber das ist hauptsächlich Wasser und kein Fett.
Wie nimmt man Salzbäder richtig?
1. Bad vorbereiten:
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Wassertemperatur: 36–38 °C.
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Pro Bad – 300–500 g Salz (für einen stärkeren Effekt bis zu 1 kg möglich).
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Dauer: 15–25 Minuten.
2. Nach dem Bad:
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Nicht abspülen – lassen Sie die Mineralien einziehen.
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Ruhen Sie 30–40 Minuten unter einer Decke.
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Trinken Sie Wasser – um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Gegenanzeigen
Salzbäder werden nicht empfohlen bei:
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Bluthochdruck;
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Schwangerschaft;
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Krampfadern (ohne Rücksprache mit dem Arzt);
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Hautverletzungen, Entzündungen;
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Zusätzliche Tipps
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Fügen Sie ätherische Öle (Grapefruit, Orange, Rosmarin) hinzu, um den Anti-Cellulite-Effekt zu verstärken.
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Verwenden Sie vor dem Bad eine Massagebürste – zur Förderung der Durchblutung.
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Wenden Sie als Kur an – 2–3 Mal pro Woche, 10 Anwendungen.
Was sagt die Wissenschaft?
Studien bestätigen keinen direkten Fettabbau durch Salzbäder. Klinische Übersichten weisen jedoch hin auf:
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Verbesserung des Hautzustands;
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Reduzierung von Schwellungen;
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generelle entspannende Wirkung auf das Nervensystem, was durch Stressreduktion und besseren Schlaf indirekt zur Gewichtsabnahme beiträgt.
Fazit
Badesalz ist kein Wundermittel gegen Fett, kann jedoch eine nützliche Ergänzung zu einem umfassenden Abnehmprogramm sein. Es hilft, Schwellungen zu verringern, verbessert den Hautzustand und unterstützt die Regeneration. Das Wichtigste – mit Bedacht anwenden und keine sofortigen Ergebnisse erwarten.
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