SYPB 30 Blog


System des idealen Körpers!

Versteckter Zucker: 10 Produkte, in denen Sie ihn nicht erwartet hätten

Versteckter Zucker: 10 Produkte, in denen Sie ihn nicht erwartet hätten
Wie Sie „süße Feinde“ in Ihrer Ernährung erkennen und den Zuckerkonsum reduzieren

Ein erhöhter Zuckerkonsum ist eines der Hauptprobleme der modernen Ernährung. Wir alle haben von den gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Süßem gehört, aber es gelingt uns nicht immer, die Menge an „weißen Kristallen“ in unserer Ernährung zu verfolgen und zu berechnen. Besonders schwierig ist es, den sogenannten „versteckten Zucker“ zu erkennen, der sich in den unerwartetsten Lebensmitteln verbergen kann. In diesem Artikel erfahren Sie, warum das für die Gesundheit wichtig ist und in welchen 10 Produkten sich zusätzliche Süßstoffe verstecken können, auch wenn Sie es nicht erwarten.


Warum ist versteckter Zucker ein Problem?

  1. Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Wenn wir Lebensmittel mit hohem Anteil an schnell verfügbarer Glukose essen, muss der Körper erhöhte Insulinmengen ausschütten. Das führt zu einem Energie-„Auf und Ab“ – mal fühlen wir uns voller Energie, dann wieder müde und haben erneut Lust auf Süßes.
  2. Gewichtsprobleme. Ein Zuviel an Zucker wird als Fett gespeichert, was zu Übergewicht und damit verbundenen Erkrankungen führen kann (Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen).
  3. Auswirkungen auf Haut und Allgemeinzustand. Der Konsum großer Zuckermengen kann Hautunreinheiten hervorrufen, die Alterung beschleunigen und sich negativ auf das Immunsystem auswirken.

Wenn Sie verstehen, wie wichtig die Kontrolle des Zuckerkonsums ist, sollten Sie auf Lebensmittel achten, die wir normalerweise nicht als „süß“ betrachten – die aber erhebliche Mengen an Süßstoffen enthalten können.


10 Produkte mit verstecktem Zucker

1. Saucen und Salatdressings

  • Ketchup, Barbecue-Sauce, fertige Salatdressings enthalten oft hohe Mengen an Zucker oder Maissirup mit hohem Fruktosegehalt.
  • Um das Risiko zu verringern, wählen Sie hausgemachte Varianten oder lesen Sie die Etiketten der gekauften Saucen – achten Sie auf den Kohlenhydratgehalt und die Verwendung von Sirupen in der Zutatenliste.

2. „Diät“-Joghurts

  • Joghurts mit Fruchtzubereitung enthalten oft genauso viel Zucker wie klassische Desserts, besonders bei Produkten mit der Kennzeichnung „0% Fett“.
  • Da sie fettarm sind, fügen Hersteller mehr Zucker und Verdickungsmittel hinzu, um den Geschmack zu verbessern.
  • Die beste Wahl ist naturbelassener griechischer Joghurt ohne Zusätze, zu dem Sie frisches Obst selbst hinzufügen können.

3. Frühstücksflocken und Müsli

  • Das Marketing als „gesundes Frühstück“ ist oft trügerisch. Selbst scheinbar gesunde Cornflakes, Granola oder Müsli können viel Zucker und Sirup (Melasse, Glukose-Fruktose-Sirup) enthalten.
  • Tipp: Wählen Sie Vollkornvarianten mit geringem Zuckergehalt oder bereiten Sie Porridge und Granola selbst zu.

4. Energie- und Proteinriegel

  • Solche Riegel werden als gesunder Snack für Zwischendurch positioniert, aber viele enthalten so viel Zucker wie herkömmliche Schokolade.
  • Seien Sie besonders vorsichtig bei Sorten mit „Karamell“ oder „Keks“.
  • Wenn Sie viel Sport treiben, suchen Sie nach Riegeln ohne zugesetzten Zucker oder mit natürlichen Süßungsmitteln (Datteln, Feigen).

5. Sportgetränke und Isotonische Drinks

  • Diese Getränke sind bei Fitnessbegeisterten beliebt, da sie nach dem Training Elektrolyte und Energie liefern sollen. Doch viele davon enthalten beachtliche Mengen an Zucker.
  • Ein Saftpaket oder eine Flasche Sportgetränk kann bis zu 30 Gramm Zucker pro Portion enthalten.
  • Wenn das Training nicht besonders intensiv war, reicht meist normales Wasser aus.

6. Trockenfrüchte

  • Datteln, Aprikosen, Rosinen enthalten natürlichen Zucker (Fruktose) in großen Mengen. Das Problem verschärft sich, wenn Hersteller die Trockenfrüchte zusätzlich mit Sirup glasieren, um Haltbarkeit und Geschmack zu verbessern.
  • Eine kleine Handvoll Trockenfrüchte ist gesund, in größeren Mengen können sie jedoch den Blutzuckerspiegel stark ansteigen lassen.

7. Sandwiches und Brot

  • Bei einigen Brot- oder Burgerbrötchensorten verwenden Hersteller zusätzliche Süßungsmittel (Melasse, Zucker, Sirup), um Geschmack und Konsistenz zu verbessern.
  • Das gilt auch für fertige Sandwiches im Supermarktregal. Die Zutatenliste enthält oft „Dextrose“ oder „Glukose“.
  • Wählen Sie nach Möglichkeit Vollkornbrot ohne Zusätze.

8. Konserviertes Gemüse und Hülsenfrüchte

  • Sogar Erbsen, Mais und ganz besonders fertige Tomatensaucen oder Bohnen in Sauce können Zucker enthalten. Er wird als Konservierungs- und Geschmacksstoff zugesetzt.
  • Lesen Sie die Zutatenliste sorgfältig: Je weniger Inhaltsstoffe (besonders Sirupe und E-Zusatzstoffe), desto besser.

9. Erdnussbutter und Nussmus

  • Ein klassisches Beispiel: Viele schätzen Nussmus für seine Nährstoffdichte, wissen aber nicht, dass industriell hergestellte Varianten häufig Zucker und gehärtete Öle enthalten.
  • Achten Sie auf 100% natürliche Nussmuse. Diese bestehen üblicherweise nur aus einer Zutat: Nüssen.

10. Alkoholische Getränke

  • Wein, Cocktails, Cider und süße Liköre – sie enthalten oft große Mengen Zucker. Auch Getränke mit „leicht fruchtigem Geschmack“ sind kalorienreich durch zugesetzte Süßstoffe.
  • Im Bemühen, den Zucker zu kontrollieren, vergessen viele, dass Alkohol ein versteckter Kohlenhydratlieferant sein kann.

Wie Sie „süße Feinde“ erkennen und den Zuckerkonsum reduzieren

  1. Lesen Sie die Etiketten. Achten Sie auf Begriffe, die versteckten Zucker kennzeichnen: Saccharose, Dextrose, Melasse, Sirup (Glukose-Fruktose, Mais), Honig, Fruktose, Maltodextrin. Je weiter vorne in der Zutatenliste diese Stoffe stehen, desto höher ihr Anteil im Produkt.
  2. Wählen Sie Produkte mit niedrigem Zuckergehalt. Wenn Sie Alternativen haben, greifen Sie zur Variante mit weniger Zucker und Gesamt-Kohlenhydraten.
  3. Kochen Sie selbst. Selbstgemachte Saucen, Granola oder Gebäck ermöglichen Ihnen, die Menge an zugesetztem Zucker zu kontrollieren und ihn durch natürliche Süßungsmittel (reifes Obst, Stevia) zu ersetzen.
  4. Beachten Sie die Portionsgrößen. Selbst relativ „gesunde“ Produkte kann man überessen, wenn man nicht auf Hunger- und Sättigungsgefühle achtet.
  5. Reduzieren Sie nach und nach die Süße. Ein plötzlicher Verzicht kann zu Rückfällen führen. Beginnen Sie lieber damit, weniger Zucker in Kaffee, Tee oder Porridge zu verwenden und stattdessen Beeren oder Gewürze (Zimt, Vanille) zu wählen.

Fazit

Zucker kann sich in Lebensmitteln verbergen, in denen wir ihn gar nicht vermuten. Seien Sie beim Kauf von Fertiggerichten, Frühstücksprodukten, Saucen und anderen „bequemen“ Varianten aufmerksam. Lesen Sie die Zutatenliste, probieren Sie sich an Hausrezepten und achten Sie auf Ihr Wohlbefinden.

Indem Sie den Konsum von verstecktem Zucker reduzieren, halten Sie nicht nur ein gesundes Körpergewicht, sondern stärken auch Ihr Immunsystem, verbessern das Hautbild und Ihr allgemeines Wohlbefinden. Denken Sie daran – es geht nicht um den kompletten Verzicht auf Süßes, sondern um einen bewussten, ausgewogenen Umgang damit für langfristige Gesundheit und mehr Energie.