Selbstakzeptanz an jedem Punkt des Weges: Warum es wichtig ist, sich jetzt zu lieben und nicht erst „wenn ich abgenommen habe“
Viele Menschen verschieben die Selbstliebe auf später: „Ich werde mich selbst lieben, wenn ich abgenommen habe“, „Ich werde selbstbewusster sein, wenn ich überschüssiges Gewicht losgeworden bin“. Aber solches Denken führt zu einem Teufelskreis der Unzufriedenheit. In diesem Artikel besprechen wir, warum es wichtig ist, sich in jedem Moment des Lebens anzunehmen und wie sich das auf Stress und Essgewohnheiten auswirkt.
Warum es wichtig ist, sich jetzt selbst zu lieben
1. Abbau emotionaler Anspannung
Wenn ein Mensch seine Selbstliebe von äußeren Veränderungen abhängig macht, lebt er in ständiger Anspannung. Das Warten auf die „bessere Version seiner selbst“ führt zu Stress, Angst und dem Gefühl, nicht zu genügen. Das mindert die Motivation und erschwert das Erreichen der Ziele.
2. Steigerung des Selbstvertrauens
Sich im Hier und Jetzt anzunehmen hilft, ein Selbstvertrauen zu entwickeln, das nicht vom Gewicht, der Körperform oder dem Aussehen abhängt. Ein selbstbewusster Mensch kümmert sich um sich selbst, nicht aus Selbsthass, sondern aus dem Wunsch, gesund und glücklich zu sein.
3. Verbesserung der psychischen Gesundheit
Die Ablehnung der eigenen Person führt zu Perfektionismus und Selbstvorwürfen. Das kann Depressionen, Angstzustände und Essstörungen verursachen. Selbstakzeptanz hilft, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen und Erfolge ohne unnötigen Stress zu erreichen.
Wie Selbstakzeptanz Stress und Essgewohnheiten beeinflusst
1. Reduzierung des Stresslevels
Selbstkritik und Hass auf den eigenen Körper lösen die Ausschüttung von Cortisol aus – das Stresshormon. Ein hoher Cortisolspiegel erhöht das Risiko für emotionales Essen, verschlechtert den Stoffwechsel und fördert die Ansammlung von Fett. Selbstliebe senkt den Stresspegel, normalisiert den Hormonhaushalt und verbessert das allgemeine Wohlbefinden.
2. Entwicklung gesunder Essgewohnheiten
Menschen, die sich selbst nicht annehmen, greifen häufiger zu Diäten und scharfen Einschränkungen, was zu Rückschlägen und einer Fixierung auf Essen führt. Selbstakzeptanz unterstützt intuitives Essen: Man beginnt, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und wählt Lebensmittel, die wirklich gesund und angenehm sind.
3. Verzicht auf kompensierendes Verhalten
Niedriges Selbstwertgefühl führt dazu, Trost im Essen zu suchen, was zu Überessen oder umgekehrt zu strengen Diäten führt, die Stress verursachen. Selbstakzeptanz hilft, diesen Kreislauf zu durchbrechen und eine gesunde Beziehung zum Essen aufzubauen.
Wie man beginnt, sich selbst anzunehmen
- Erkenne deinen Wert unabhängig vom Gewicht. Dein Wert wird nicht in Kilogramm gemessen.
- Höre auf, das Leben aufzuschieben. Erlaube dir, das Leben schon jetzt zu genießen.
- Ersetze negative Gedanken durch positive. Zum Beispiel anstelle von „Ich bin nicht gut genug“ sagen „Ich bin jetzt schon wertvoll“.
- Beginne mit Achtsamkeitspraktiken. Meditation, Yoga und Dankbarkeitstagebücher helfen, sich selbst und seinen Körper besser zu spüren.
- Umgebe dich mit Unterstützung. Vermeide toxische Menschen und abonniere positive Accounts in den sozialen Netzwerken.
Sich selbst anzunehmen bedeutet nicht, auf Veränderungen zu verzichten. Es bedeutet, sich auf jedem Abschnitt des Weges zu lieben und respektvoll für den eigenen Körper zu sorgen. Nur eine solche Einstellung hilft, Ziele ohne Stress und Gesundheitsschäden zu erreichen. Fang an, dich jetzt zu lieben – und die Veränderungen werden nicht lange auf sich warten lassen!